Diese Fotos stammen vom 2.5.2009.
BALD...
...wird es wieder...
...soweit sein....
..ein herrlicher Anblick...
...wie verzaubert...
Und noch ein paar Zeilen,
die ich Euch gerne mitgeben will.
Sie passen zu dem Thema "zu sich stehen", "zu seinem Bauchgefühl stehen", "seinem Rechtsgefühl" und sich nicht abbringen lassen, ja nicht wegzuschauen.
Aus Steinen werden Stufen
von Annegret Kronenberg
Auf jedem deiner Wege
wirst du Steine finden.
Du kannst sie umgehen, überspringen
oder darüber stolpern.
Du kannst aus ihnen aber auch Stufen bauen,
Stufen, die dich weitertragen.
Wie ich immer sage:
Der stete Tropfen höhlt den Stein....ღ-lichst Eure Luna
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Donnerstag, 18. März 2010
Freitag, 19. Februar 2010
Bäume
Ich finde, dieses Gedicht paßt auch sehr in meinen Naturblog.
Wenn Ihr Euch dir Collage oben anseht, seht Ihr zugleich einen
Vergleich.
Links oben, rechts unten ist der Kahlschlag-Ist-Zustand.
Und nun zum Gedicht von
Ernst Maria Stadler.

Er wurde im Jahre 1883 in Colmar geboren.
Sein Vater war Ministerialrat und schon früh schloss sich Ernst einer Gruppe
schriftstellerisch ambitionierter Altersgenossen an.
Er veröffentliche Gedichte etc. in den Zeitschriften seines Kreises.
Studiert hat er Germanistik, Romanistik und vergleichende Sprachwissenschaft.
Später war er Privatdozent und Professor.
Im Alter von nur 31 Jahren fiel er im Krieg bei Zandvoorde / Flandern.
Sein Gedicht:
Bäume weiß ich, frühlingsstarke Bäume, denen gärend der Jugend Saft durch glühende Adern singt.
Die lechzend verlangen nach dem Rausche der Erfüllung.
Aber noch starren sie kahl und stumm. Harte Schorfe ketten die vorschwellenden Triebe.
Und in wilden Träumen nur langen sie empor zu dem schaffenden Licht, daß es sie bade in Glanz und Glut.
Weiten sich ihre Äste, daß gierig sie einsögen den zauberstarken Most lauen Sommerregens,
zu erblühen und zu leben gleich ihren Brüdern.
Denn noch kennen sie nicht den Sommerrausch der Erfüllung.
Aber krachend durchwühlt ihren Leib der Lenzstrom der Ahnung.
Wanderer ziehen vorüber, und also spricht einer zum anderen:
"Sehet die Bäume dort, wie kahl sie stehen und stumm!
Kalt schleppt sich ihr Blut, und mürrisch fliehen sie des Lenzes sanft wirkende Kraft.
Lasset sie im Dunkeln, die Finstern!"
So sprechen sie und gehen vorbei.
Und nicht einer, der sähe die stürmenden Flammen der Sehnsucht,
die gierend aus ihren Augen lodern und verzehrend über ihnen zusammengluten .
~*~
Er wurde im Jahre 1883 in Colmar geboren.
Sein Vater war Ministerialrat und schon früh schloss sich Ernst einer Gruppe
schriftstellerisch ambitionierter Altersgenossen an.
Er veröffentliche Gedichte etc. in den Zeitschriften seines Kreises.
Studiert hat er Germanistik, Romanistik und vergleichende Sprachwissenschaft.
Später war er Privatdozent und Professor.
Im Alter von nur 31 Jahren fiel er im Krieg bei Zandvoorde / Flandern.
Sein Gedicht:
Bäume weiß ich, frühlingsstarke Bäume, denen gärend der Jugend Saft durch glühende Adern singt.
Die lechzend verlangen nach dem Rausche der Erfüllung.
Aber noch starren sie kahl und stumm. Harte Schorfe ketten die vorschwellenden Triebe.
Und in wilden Träumen nur langen sie empor zu dem schaffenden Licht, daß es sie bade in Glanz und Glut.
Weiten sich ihre Äste, daß gierig sie einsögen den zauberstarken Most lauen Sommerregens,
zu erblühen und zu leben gleich ihren Brüdern.
Denn noch kennen sie nicht den Sommerrausch der Erfüllung.
Aber krachend durchwühlt ihren Leib der Lenzstrom der Ahnung.
Wanderer ziehen vorüber, und also spricht einer zum anderen:
"Sehet die Bäume dort, wie kahl sie stehen und stumm!
Kalt schleppt sich ihr Blut, und mürrisch fliehen sie des Lenzes sanft wirkende Kraft.
Lasset sie im Dunkeln, die Finstern!"
So sprechen sie und gehen vorbei.
Und nicht einer, der sähe die stürmenden Flammen der Sehnsucht,
die gierend aus ihren Augen lodern und verzehrend über ihnen zusammengluten .
Ja, wieviele Menschen, die nicht anerkennen, nicht durchblicken, daß Bäume nicht nur
ein Stück Holz sind, sondern lebendig.
Immer, stets, zu jeder Jahreszeit.
Und unsere Freunde sind, welche Respekt und Anerkennung verdienen.
Sie geben uns Schatten Schönheit, Sauerstoff, Lebensqualität und sind
für viele Tiere Heimstatt.
Das, was derzeit so oft in der Welt passiert, Kahlschlag, ist Frevel pur.
Lg Luna
Labels:
Bäume,
Ernst-Maria-Stadler,
Gedicht
Sonntag, 29. November 2009
Friedens-Wunsch-Gedicht zum ersten Advent
Wenn jeder eine Blume pflanzte,
jeder Mensch auf dieser Welt,
und, anstatt zu schießen, tanzte
und mit Lächeln zahlte,
statt mit Geld - wenn ein jeder einen andern wärmte,
keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,
keiner mehr den andern schlüge,
keiner sich verstrickte in der Lüge -
wenn die Alten wie die Kinder würden,
sie sich teilten in den Bürden,
wenn dieses Wenn sich leben ließ,
wär's noch lang kein Paradies -
bloß die Menschenzeit hätt angefangen,
die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.
Peter Härtling


Alles Liebe Euch allen...Eure *ღ*Luna
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jeder Mensch auf dieser Welt,
und, anstatt zu schießen, tanzte
und mit Lächeln zahlte,
statt mit Geld - wenn ein jeder einen andern wärmte,
keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,
keiner mehr den andern schlüge,
keiner sich verstrickte in der Lüge -
wenn die Alten wie die Kinder würden,
sie sich teilten in den Bürden,
wenn dieses Wenn sich leben ließ,
wär's noch lang kein Paradies -
bloß die Menschenzeit hätt angefangen,
die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.
Peter Härtling
Vielleicht bringen meine Fotos Euch ein bißchen Frieden
in der Seele.
Die Natur bietet uns soviele Schönheiten!
Das "Schwarze Kreuz"...von hier habe ich Euch schon viele
Aufnahmen gezeigt...
Diese Aufnahme entstand mit Teleobjektiv.

Auch die Stiftskirche habe ich schon des Öfteren gezeigt,
v.a. in LunasBilder.
Davor die Weinberge.
Und nun wünsche ich Euch einen besinnlichen
ersten Advent.
Augen zu, entspannen, träumen.....HIERAlles Liebe Euch allen...Eure *ღ*Luna
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