Danke an die Medien wie Kronenzeitung und Bezirksblätter!

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Wie es war und wie es ist

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Die Natur braucht uns nicht. - Aber WIR brauchen die Natur!
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Freitag, 19. Februar 2010

Bäume

 
Ich finde, dieses Gedicht paßt auch sehr in meinen Naturblog.
Wenn Ihr Euch dir Collage oben anseht, seht Ihr zugleich einen
Vergleich.
Links oben, rechts unten ist der Kahlschlag-Ist-Zustand.
Und nun zum Gedicht von
Ernst Maria Stadler.



Er wurde im Jahre 1883 in Colmar geboren.

Sein Vater war Ministerialrat und schon früh schloss sich Ernst einer Gruppe
schriftstellerisch ambitionierter Altersgenossen an.
Er veröffentliche Gedichte etc. in den Zeitschriften seines Kreises.
Studiert hat er Germanistik, Romanistik und vergleichende Sprachwissenschaft.
Später war er Privatdozent und Professor.

Im Alter von nur 31 Jahren fiel er im Krieg bei Zandvoorde / Flandern.

Sein Gedicht:


Bäume weiß ich, frühlingsstarke Bäume, denen gärend der Jugend Saft durch glühende Adern singt.

Die lechzend verlangen nach dem Rausche der Erfüllung.

Aber noch starren sie kahl und stumm. Harte Schorfe ketten die vorschwellenden Triebe.

Und in wilden Träumen nur langen sie empor zu dem schaffenden Licht, daß es sie bade in Glanz und Glut.

Weiten sich ihre Äste, daß gierig sie einsögen den zauberstarken Most lauen Sommerregens,
zu erblühen und zu leben gleich ihren Brüdern.

Denn noch kennen sie nicht den Sommerrausch der Erfüllung.
Aber krachend durchwühlt ihren Leib der Lenzstrom der Ahnung.

Wanderer ziehen vorüber, und also spricht einer zum anderen:

"Sehet die Bäume dort, wie kahl sie stehen und stumm!
Kalt schleppt sich ihr Blut, und mürrisch fliehen sie des Lenzes sanft wirkende Kraft.

Lasset sie im Dunkeln, die Finstern!"

So sprechen sie und gehen vorbei.

Und nicht einer, der sähe die stürmenden Flammen der Sehnsucht,
die gierend aus ihren Augen lodern und verzehrend über ihnen zusammengluten .
~*~
Ja, wieviele Menschen, die nicht anerkennen, nicht durchblicken, daß Bäume nicht nur
ein Stück Holz sind, sondern lebendig.
Immer, stets, zu jeder Jahreszeit.
Und unsere Freunde sind, welche Respekt und Anerkennung verdienen.

Sie geben uns Schatten Schönheit, Sauerstoff, Lebensqualität und sind
für viele Tiere Heimstatt.

Das, was derzeit so oft in der Welt passiert, Kahlschlag, ist Frevel pur.
 
Lg Luna

Freitag, 8. Januar 2010

Indianerweisheiten und mehr....


Erst wenn
der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
dass man Geld nicht essen kann!
(Erkentnnis der Creek Indianer, die von Greenpeace oft zitiert wird)
 

In germanischen, keltischen, indianischen und anderen Schöpfungsmythen findet sich sogar der Glaube, dass es die Bäume waren, aus denen die Götter Menschen erschufen.
Wir Menschen können in ihren Wurzeln, dem Stamm, ihrer Krone, ihrem Blühen, Fruchtbringen und Verlieren der Blätter Parallelen zu unserem eigenen Leben entdecken.
Die Juden feiern ein "Neujahrsfest der Bäume -Tu Bi'Schwat, oder jüdisches Rosch ha - schana lellanot, an dem mit einem bestimmten Gebet Bäume für seine Angehörigen und Freunde gepflanzt werden. Der Brauch, am Hochzeitstag oder bei der Geburt eines Kindes entweder im eigene Garten oder in der Heimatgemeinde symbolisch für den Anfang ein Bäumchen zu pflanzen, ist sicher noch einigen bekannt,auch der Brauch, bei einer Hochzeit einen Baumstamm zu zersägen (symbolisch: Hindernisse beiseiteräumen).
 
Im keltischen Baumkreis verbinden sich "Baumkenntnisse, uralte Zeiteinteilung und praktische Menschenkenntnis, gewürzt mit magischem Pfeffer und spirituellem Salz" (Michael Vescoli).
~*~
Gedanken zu den unten beschriebenen Vorgängen
der Fällungen
im Augebiet.
~
 Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden,
beginnt die Kultur.
Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden,
endet sie.
Lg Luna

Dienstag, 24. November 2009

Himmelsszenarien im November


Durch die kahlen Bäume wirkt dieses Himmels-Wolken-
Schauspiel noch viel deutlicher.

Die Bilder gehören fast alle zu einem Spaziergang,
den ich gestern, 23.11., mit Paulchen
in der Nähe unseres Gärtleins,
aber nicht in der Au,
unternahm.


Heute möchte ich Euch erstmal diese Fotos
zeigen, ich finde, jeder, der wie ich,
solche Himmelsszenarien mag,
wird eine Freude daran haben.



 

 

 

 

 

 

 

 
Ein Himmelsblau wie mein Header...


Ich wünsche Euch erstmal
eine Gute Nacht und einen schönen Tag....
GlG von *ღ*Luna


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