(wegen besserer Lesbarkeit)
Ja, das kommt vom Herrn Bürgermeister und das ist meine imaginäre Antwort darauf:
(Imaginär dashalb, weil es bei all der Schönrederei und-färberei sinnlos ist, mit solch eingestellten Politikern zu reden oder zu schreiben)
Scheinbar habe ich den Herrn Bürgermeister doch ein wenig verärgert.
Das freut mich.
Denn er ärgert mich mehr als genug.
Und nun meine Meinung dazu, die ich auch Ihnen zukommen lassen will.
Vielleicht haben Sie einen Rat für mich.
Ich wäre für jedwede Hilfestellung sehr dankbar:
Der Herr Bürgermeister v.Muckendorf meldet sich zu Wort.
Beschönigen - Dein Name ist Politik (sorry, ich will nicht alle Politiker in einen Topf werfen, aber in diesem Falle trifft das doch sehr wohl zu).
Hier geradezu meisterlich toniert.
Okay, es sind keine Rodungen.
Es sind aber auch keine Fällungen (bei dem riesigen Ar...eal).
Es ist ein Kahlschlag.
Kahlschlag=
Der Begriff Kahlschlag bezeichnet in der Forstwirtschaft
eine Fläche, auf welcher alle aufstockenden Bäume planmäßig in einem
oder wenigen einander in kurzen Intervallen folgenden Hieben entnommen
wurden. Diese Maßnahmen werden als Kahlhieb bezeichnet.
Von kahlschlagähnlichen Verhältnissen wird ausgegangen, sobald die
gesamte entstandene Freifläche im Laufe eines Tages nicht mehr durch
die umgebenen Bäume beschattet wird, beziehungsweise das waldtypische
Innenklima verloren geht. Das Belassen einzelner Bäume (Überhälter) verändert den Kahlschlagcharakter nicht.
Was vor meiner Zeit in diesem Orte war, mag und kann ich nicht beurteilen.
Was da geschah, wo unser Gartenhäuschen stand, ebenso nicht.
Denn das tut gar nichts zur Sache.
Ich sehe nur die Tatsachen.
Daß das Areal noch größer wird, war zu befürchten.
Nur, es wird dann ohnedies kein Wald mehr da sein.
Da man ja bereits von der anderen Seite her begonnen hat, ein Stück hinein zu fällen.
In 5 Jahren soll es ein Gesetz geben, das besagt, daß KEINERLEI menschliche Eingriffe in Naturschutz- und Natura 2000 Gebiete erlauben wird.
Was dann, Herr Bürgermeister?
Ach so, Sie meinen, dann ist der Auwald ohnedies Geschichte?
Aufforsten.
Mag sein.
Aber für was das Ganze?
Sie schreiben, daß sich Kosten und Gewinne ausgleichen.
Der Auwald verjüngt sich von selber.
Und ich habe das schon 100te Male betont:
Wer in ein Naturschutzgebiet geht, muß auf Unwegsamkeit und möglicher herabfallender Äste gefaßt sein.
(Selbst in einen abgeleckten Park kann mir ein Ast am Kopf fallen, ergo, bringen wir ALLE Bäume um, denn, derartige Situationen wird es sonst IMMER geben!)
Forstwirtschaft in einem Naturschutz-Auwald wird es hoffentlich bald nicht mehr geben!
Ziel dieser Handlungen ist die Erhaltung der Wälder?
Wiedermal stehen mir die Haare zu Berge.
Sorry.
Die Wälder erhalten sich selber, insbesondere die Auwälder.
Hainburg wäre in den letzten 20, 30 Jahren schon längst eine tote Fläche.
Nicht, weil man da "handelt", denn da wäre sie es gewiß!!!!!!!!!!!!!
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Lg Luna
